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Bis zum 19. Jahrhundert führte die Pflanze Cannabis Sativa L. ihren Siegeszug durch die Medizingeschichte der Menschheit:

In China wurde Cannabisharz gemischt mit Wein als Narkotikum verabreicht; in der Antike sorgten Cannabisauflagen bei Wunden für Milderung der Schmerzen und auch Grabfunde in Wilmersdorf lassen vermuten, dass die Germanen Cannabis Sativa L. für rituelle Zwecke nutzten.

Cannabis wurde als die heilige Pflanze der Liebesgöttin Freya angesehen. Freya galt als Hüterin des Frühlings, als zauberkundige Magierin und Heilerin, aber auch als Kriegsgöttin und als Göttin des Todes.

Kurz: sie füllte sagenhaft viele Funktionen aus. Sehr ähnlich der Pflanze Cannabis. Keine Göttin ist so vielseitig wie Freya und kaum eine Pflanze ist so vielseitig wie Cannabis Sativa L.

1803 wendete sich jedoch das Blatt, als der junge Apotheker Friedrich Wilhelm Sertürner die aktiven Wirkstoffe des Opiummohns isolierte. Damit wurde der Grundstein für das moderne Arzneimittelwesen gelegt.

Innerhalb von wenigen Jahrzehnten stiegen kleine Apotheken zu mächtigen Pharmaunternehmen auf, indem sie Wirkstoffe wie Opium, Morphin, Kokain oder Heroin kommerziell produzierten und legal verkauften.

Mit dem Aufstieg der Opiate geriet die Cannabispflanze in Vergessenheit. Doch nun, nach 200 Jahre Schattenleben, erlebt die Pflanze eine Renaissance. Denn wie sagt der Pharmakologe Ronald Siegel so schön:

"Wir haben Drogenprobleme, weil wir mit Mutter Natur herumspielen, wir nehmen relativ sichere Medizin, relativ milde Rauschmittel.

Reposted bymarihuana marihuana
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